Vom Nebenprozess zum Produktivitätstreiber
Wie intelligentes KSS-Management Qualität, Produktivität und Kosten bestimmt
In der modernen Metallbearbeitung entscheidet die Qualität des Kühlschmierstoffs (KSS) längst nicht mehr nur über die Standzeit der Werkzeuge – sie beeinflusst die gesamte Wertschöpfungskette. Feinstfiltration im Vollstrom, intelligente Steuerung und temperaturoptimierte Prozesse machen KSS-Management zu einem zentralen Hebel für Effizienz, Produktqualität und Nachhaltigkeit. Der Filterspezialist Vomat aus Treuen zeigt mit seinen modularen Feinstfiltersystemen, wie Filtertechnik heute nicht nur „sauber macht“, sondern aktiv zur Optimierung der gesamten Produktion beiträgt.
Noch immer wird das KSS-Management in vielen Betrieben lediglich als notwendige Peripherie betrachtet. Dabei beeinflusst die Reinheit des Kühlschmierstoffs zentrale Kennzahlen wie Ausschussquote, Maschinenverfügbarkeit, Werkzeugkosten und Energieverbrauch unmittelbar und messbar. Ein modernes, integriertes KSS-Management umfasst daher die kontinuierliche Feinstfiltration im Vollstrom, eine temperaturkonstante Kühlung, den bedarfsgerechten Betrieb von Pumpen und Filterelementen sowie durchdachte Konzepte für Wertstoffentsorgung und Recycling.
Gerade beim Werkzeugschleifen greifen diese Bausteine ineinander: Je sauberer das Schleiföl und je stabiler die Temperatur, desto reproduzierbarer sind Geometrie, Oberflächengüte und Standzeiten. Gleichzeitig bleiben KSS deutlich länger im System, was Kosten für Neuansatz, Lagerung und Entsorgung senkt.
Wie Vomat Anlagen die gesamte Prozesskette optimieren
Steffen Strobel, technischer Vertriebsleiter bei Vomat: „Vomat positioniert sich bewusst nicht nur als Filterlieferant, sondern als Lösungsanbieter für die gesamte KSS-Peripherie in der Metallbearbeitung – vom Einzelplatz bis hin zu großindustriellen Zentralanlagen“:
Vollstrom-Feinstfiltration mit konstanter Reinheit
Vomat Feinstfiltersysteme trennen Schmutz- und Sauberöl im Vollstromverfahren zu 100 Prozent und erreichen Reinheitsklassen von NAS 7 (3 bis 5 µm). Dadurch steht dem Schleifprozess dauerhaft extrem sauberes KSS zur Verfügung – ein entscheidender Faktor für Maßhaltigkeit, Oberflächengüte und Werkzeugstandzeit.
Bedarfsgerechte Rückspülung und Energieeffizienz
Der Verschmutzungsgrad jedes Filterelements wird überwacht; Rückspülzyklen laufen nur, wenn sie tatsächlich nötig sind. Während ein Element rückgespült wird, sorgen die anderen weiterhin für eine kontinuierliche Sauberölversorgung. Das verlängert die Lebensdauer der Filterelemente, reduziert den Energiebedarf und verhindert Prozessunterbrechungen.

Temperaturstabile Prozesse für µ-genaue Qualität
Neben der Filtration bietet Vomat integrierte Kühlkonzepte, die den KSS im engen Toleranzbereich halten (bis ca. ±0,2 bis 0,5 K, je nach Ausführung). So werden thermische Einflüsse auf Werkzeug und Werkstück minimiert – ein Muss für anspruchsvolle Schleifprozesse mit engen Toleranzen.
Modulare Systeme für jede Betriebsgröße
Von FA-Einzelanlagen bis zu ZFA-Zentralanlagen mit Leistungen im vier- bis fünfstelligen Literbereich pro Minute: Die modularen Konzepte lassen sich exakt auf Zerspanvolumen, Maschinenausbau und zukünftige Erweiterungen zuschneiden. Damit wird Filtration vom isolierten Aggregat zur strategischen Infrastruktur: KSS-Feinstfiltration, Kühlung und Wertstoffaufbereitung werden als durchgängiges System geplant – und zahlen unmittelbar auf OEE, TCO und Prozesssicherheit ein.
Saubere Prozesse, bessere Teile – Qualitätsgewinn durch Feinstfiltration
Saubere Prozesse bedeuten bessere Teile – denn Feinstfiltration zahlt unmittelbar auf die Produktqualität ein. Verunreinigungen im Kühlschmierstoff wirken im Produktionsalltag wie ein unsichtbares Schleifmittel im Kreislauf: Sie verursachen Riefen, unsaubere Schneidkanten, thermische Schädigungen sowie erhöhten Verschleiß an Schleifscheiben und Maschinenteilen. Mit konstant sauberem KSS ergeben sich hingegen gleich mehrere Qualitätsvorteile: Die Maßhaltigkeit und Oberflächengüte steigen dank stabiler Abtragsraten und homogener Wärmeabfuhr, die Werkzeugstandzeiten verlängern sich aufgrund des reduzierten abrasiven Verschleißes, und Ausschuss sowie Nacharbeit werden durch reproduzierbare Schleifbedingungen deutlich reduziert. Gleichzeitig sinken die Maschinenstillstandzeiten, weil Komponenten wie Spindeln, Dichtungen und Ventile weniger belastet werden. Saubere Bearbeitungsprozesse zahlen damit direkt auf Lieferqualität, Termintreue und Wettbewerbsfähigkeit ein – sowohl in der Serienfertigung als auch im Präzisionswerkzeugbau.
Feinstfiltration ist Kerntechnologie – nicht Beiwerk
Feinstfiltration von Kühlschmiermitteln ist heute weit mehr als eine „Filterbox neben der Maschine“. Als integraler Bestandteil eines durchdachten KSS-Managements beeinflusst sie Produktqualität, Produktivität, Energieverbrauch und Nachhaltigkeit der gesamten Fertigung.
Steffen Strobel: „Vomat-Anlagen zeigen, wie moderne Filtertechnik in der Praxis aussehen kann: Vollstrom-Feinstfiltration auf 3 bis 5 µm, bedarfsgerechte Rückspülung, präzise Temperaturführung und modulare Systemarchitektur machen aus der KSS-Peripherie einen echten Performance-Faktor für die gesamte Produktionskette. Für Schleifbetriebe und Werkzeughersteller bedeutet das: Wer Feinstfiltration strategisch denkt, schafft die Grundlage für stabile Hochleistungsprozesse – und sichert sich in einem anspruchsvollen Marktumfeld einen entscheidenden Vorsprung.“
Weitere Informationen:
vomat.de





